König Ludwig II. - aktuell | Das Internet-Magazin für
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Aktuelles 11

Am Vorabend des 123. Todestages König Ludwigs II. von Bayern erlebten die Gäste im ausverkauften historischen Landgasthof Gockelwirt einen Ludwig II.-Gedenk-Abend der besonderen Art.

Zunächst spielte zur festlichen Einstimmung des Abends der im Allgäu bekannte Musiker Roland Kurz zauberhafte Melodien, darunter auch bekannte Klänge aus dem unvergeßlichen Ludwig²-Musical.

Zur besonderen Attraktion des Abends gehörte die Wittelsbacher Fürstengruppe - Die Vorfahren König Ludwigs II.von Bayern.

In farbenprächtigen Original-Kostümen schritt die Gruppe zu Beginn des Abends durch den großen Saal der Gaststätte und begeisterte die Gäste.

Diese repräsentative Füssener Gruppe hat sich grundsätzlich zum Ziel gesetzt, die Werbetrommel für die Stadt Füssen mit all ihren Aktivitäten zu rühren. Schon zum Zeitpunkt des letzten König Ludwig II.-Geburtstages trat die Gruppe mit prächtigen Gewändern in den Rollen der historischen Figuren auf.

Nach der eindrucksvollen Auftaktmusik "Freudig begrüßen wir die edle Halle" aus "Tannhäuser" von Richard Wagner erschien dann der bekannte Ludwig II.-Forscher Peter Glowasz, der mit starkem Beifall begrüßt wurde.

Im ersten Teil seines Vortrages hob Peter Glowasz zunächst die besondere Bedeutung Ludwigs II. als großen Bauherrn, Kunst- und Literaturfreund, Retter Richard Wagners und vor allem als Theaterkönig hervor.

"Zu den wahren Ludwig II.-Freunden sind zweifelsfrei nur diese zu zählen, die sich bisher für die Aufklärung der Todesursache des Königs tatkräftig eingesetzt haben. Leute, die meinen, man sollte den Verstorbenen ruhen lassen, sind für mich gänzlich unverständlich. Aufklärungsgegner bzw. Widersacher und ebensolche Buchautoren, sind die eigentlichen Verursacher der Jahrhundertlügen", betonte Peter Glowasz besonders.

Peter Glowasz bemerkte auch, daß Ludwig II. heute, im 21. Jahrhundert, noch unglücklicher wäre. Sein geliebtes Theater hätte er verloren, denn auf den heutigen Bühnen regiert nur noch eigenmächtiges Umschreiben der Handlungen. Die Werkeschänder, sprich: Regisseure beherrschen heutzutage die Bühnen!

Ludwig II. legte aber gerade großen Wert auf die Aufführung des unverfälschten Original-Werkes.

König Ludwig II. von Bayern, der Romantiker, würde also nicht in unsere Zeit passen. Er wäre auch tiefunglücklich, wenn er eine besonders unverzeihliche Ehrverletzung eines Buchautors hätte miterleben müssen. Diese Schmach ist unserem Märchenkönig erspart geblieben.

Peter Glowasz schloß den 1. Teil seines Vortrages mit den Worten: "...Der König sah in allem nur die Schönheit, mit den Augen der Liebe. Dieser schüchterne, errötende Schöngeist war ein Mensch des Friedens - ein wahrer Friedenskönig!In Europa des ausgehenden 19. Jahrhunderts war Ludwig II. eindeutig der letzte große Bauherr, Theaterkönig, Künstler als auch der letzte wirkliche Monarch unter den gekrönten Häuptern. Und seit jener Zeit begann das Bild Ludwigs II. sich dichterisch zu verklären, symbolische Bedeutung zu gewinnen. Seine Erscheinung ist und bleibt außerordentlich, einmalig - wie eines großen Tragödienhelden:

KÖNIG HAMLET - LUDWIG II. VON BAYERN."

In der Vortragspause sang die Sängerin Nicole Ciroth bekannte Lieder aus dem damaligen Ludwig²-Musical.

Im 2. Teil des Vortrages ging es um die Aufklärung der Todesursache Ludwigs II. Peter Glowasz hob hervor, daß der Vorabend des 13. Juni 2009 ein denkwürdiger Tag sei, nämlich ein Tag der Aufklärung, an dem dann auch verkündet wird, daß Ludwig II. einem Verbrechen zum Opfer fiel.

In allen Einzelheiten mit Angabe der Quellen trug dann Peter Glowasz vor, wie es zum Tod bzw. Mord durch Erschießen Ludwigs II. kam. Dabei wurde auch der Täter genannt.

Anhand von zahlreichen Indizienbeweisen konnte der Vortragende glaubwürdig nach- weisen, daß Ludwig II. durch zwei Schüsse getötet wurde.

Glowasz erklärte auch, daß es ihm nach fast dreißigjähriger, intensiver Forschungsarbeit gelungen sei, den Mord vollständig aufzuklären. Dabei erwähnte er auch sein spannendes fünftes Ludwig II.-Buch: "Der Tod am Starnberger See - Aufklärung der Todesursache König Ludwigs II. von Bayern".

In diesem neuen Buch wird auch ein Zeuge genannt, der bei der Verbrennung des Königshemdes im Schloß Nymphenburg dabei gewesen ist. Dieser Zeuge, namentlich Friedrich Willy Beyhl, sah Anfang der 50er Jahre unter anderem das vergilbte Hemd mit den königlichen Insignien; im Rückenteil befanden sich zwei Einschußlöcher, umrandet mit einer braunschwarzen Tönung - eindeutig getrocknetes Blut.

Noch am Tag der Verbrennung des Hemdes im Schloß erzählte der entsetzte Zeuge seinem Sohn, Fritz Beyhl, sein Erlebnis.

Der noch heute lebende Sohn Fritz Beyhl wurde von Peter Glowasz für ein Interview am 12. Juni 2009 eingeladen. In dem Interview während des Vortrages erzähle Fritz Beyhl ausführlich den Geschehensablauf der Verbrennung des Königshemdes im Schloß. Beyhl konnte erst in den 90er Jahren den Beweis des Verbrechens an Ludwig II. öffentlich machen, weil er bislang im Schloß Nymphenburg noch als Handwerksmeister tätig war.

Auch, wie Peter Glowasz vortrug, hätte der frühere Direktor der Deutschen Bundesbank, Walther Utermöhle, Einschußlöcher mit Schmauchspuren gesehen - und zwar im Rückenteil des Königsmantel.

Abschließend betonte Peter Glowasz, daß genügende Nachweise der Beweisschlüssigkeit dazu führten, daß der Kriminalfall König Ludwig II. von Bayern aufgeklärt werden konnte. Die Ergebnisse dieser Aufklärungsarbeit zum Tod des Königs trug Glowasz einem sehr konzentrierten und interessierten Publikum vor. Es gab starken Beifall.

Simone von Bachmann

Wortlaut des Presse-Textes:

"Tod am Starnberger See"

Ludwig-Forschung Peter Glowasz räumt mit "Jahrhundertlüge" auf

"Der Tod am Starnberger See - Die Aufklärung der Todesursache König Ludwigs II. von Bayern". Peter Glowasz, bekannter Ludwig-Forscher und Autor aus Berlin, sieht sich am Ziel und veröffentlichte seine Beweise in oben genanntem Buch: König Ludwig II. wurde am 13. Juni 1886 erschossen. "Er war nicht der Mörder von Dr. Gudden und er ertränkte sich auch nicht im Starnberger See", erklärte Glowasz jetzt mit Nachdruck auch bei seinem Vortrag in Eisenberg. Sein Ludwig-Abend beim "Gockelwirt" wurde von Nicole Ciroth mit Lieder aus dem Ludwig²-Musical musikalisch gestaltet. Die "Fürstengruppe Füssen", die die Vorfahren Ludwigs darstellt, wandelte in historischen Kostümen durch den Saal.Im Mittelpunkt stand jedoch der Gast, den Peter Glowasz mitgebracht hatte: Fritz Beyhl. Dessen Vater Friedrich Willy Beyhl war Handwerksmeister auf Schloss Nymphenburg. Und dort erlebte er mit, wie der Chauffeur Kunze Kleidungsstücke Ludwigs II. verbrannte - unter anderem ein Hemd mit zwei eindeutigen Einschusslöchern.Beyhl ist nicht der einzige Sekundärzeuge, den Peter Glowasz heranzieht, um zu beweisen, dass Ludwig erschossen wurde. Auch die Nachkommen anderer Zeitzeugen Ludwigs hörten von ihren Angehörigen immer wieder Hinweise darauf, dass es eben kein Selbstmord war. Peter Glowasz hat alle diese Aussagen zusammengetragen und ist überzeugt, damit beweisen zu können, dass Ludwig erschossen wurde. Die Zuhörer waren konzentriert und interessiert und hatten nach dem Vortrag auch an Fritz Beyhl zahlreiche Fragen.



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EINDRÜCKE & MEINUNGEN

VON GÄSTEN



Fritz Beyhl:

"Zum Vortrag des Herrn Peter Glowasz am 12. Juni 2009 - die wahre Todesursache König Ludwigs II. möchte ich folgendes sagen:

Der Vortrag fand in der Gaststätte Gockelwirt in Eisenberg statt, denn dort kehrte ja Ludwig in jungen Jahren seiner Prinzenzeit mit seiner Mutter des öfteren ein.

Zu dem Vortrag kamen viele Interessenten und verfolgten aufmerksam den Vortrag.

Umrahmt wurde die Veranstaltung mit Musik und einer Gesangseinlage; die Sängerin trug Lieder aus dem Musical Ludwig II. vor. Weiterhin stellte sich eine Wittelsbacher Fürstengruppe in den Kostümen der damaligen Zeit vor.

Zur Aufklärung der Todesursache trug nun ich durch mein Wissen bei und konnte somit mit meiner Aussage den Vortrag des Herrn Glowasz bekräftigen.

Ich wohnte von 1921 bis 1991 im Schloß Nymphenburg, im Knabenbau und hatte dadurch privat und beruflich enge Kontakte mit einer Wittelsbacher Linie, mit der Gräfin von Wrbna-Kaunitz und mit ihrem Chauffeur, Herrn Kunze.Dieser galt als die sogenannte "rechte Hand" der Gräfin und war somit ein Verbindungsmann zu Handwerkern und anderen Beauftragten tätig.

Herr Kunze wurde also auch mit der Verbrennung des Königshemdes und noch weiteren Sachen des Königs beauftragt. Bei uns im Knabenbau des Schlosses stand noch in der Waschküche ein Ofen und wir Einwohner hatten den Schlüssel zu diesem Raum.

Herr Kunze bat meinem Vater, den Raum zu öffnen, um die Sachen des Königs verbrennen zu können. Er sagte es meinem Vater im Auftrage der Gräfin Wrbna-Kaunitz. Mein Vater war also nun bei der Verbrennung dabei und konnte an dem Hemd des Königs im Rückenteil zwei Schußlöcher feststellen. Mein Vater war ja im ersten und auch im zweiten Weltkrieg an vorderster Stelle als Sanitäter eingesetzt und dadurch waren ihm solche Schäden wie am Hemd des Königs bestens bekannt. Die Löcher waren dunkel umrandet, meinte mein Vater. Zur Verbrennung kamen dann auch noch viele Briefe, ein Hut und ein Umhang.

Mein Vater erzählte uns dieses Erlebnis - und wir waren sprachlos und völlig entsetzt; auch deshalb, weil uns die Verbrennung und somit Vernichtung der königlichen Sachen so geheimnisvoll erschien.

Vor Jahren trat ich schon einmal mit einem Reporter einer Zeitung in Verbindung; er hatte dann eine andere Darstellung veröffentlicht bzw. beschrieben. Mein Wissen wurde also von diesem Reporter manipuliert und insofern gab es auch kein Echo in der Öffentlichkeit. Aus bestimmten Gründen in meiner Position und Lage ging ich nicht mehr an die Öffentlichkeit.

Herr Peter Glowasz wurde später, sozusagen auf Umwegen, auf mich aufmerksam; wir nahmen sofort Kontakt auf und ich freute mich sehr, mit meinem Wissen dann weiterhelfen zu können und endlich der Wahrheit damit gedient zu haben. Für das Buch von Peter Glowasz "Der Tod am Starnberger See" habe ich ausführlich berichtet, was sich im Schloß Nymphenburg entsetzliches ereignet hat.

Der Vortrag von Herrn Peter Glowasz war ein großer Erfolg, was die anschließende Diskussion auch zeigte."



Rita Lutz:

"Für den interessanten Vortrag von Peter Glowasz und den beeindruckenden Beitrag von Herrn Fritz Beyhl möchte ich mich bedanken.

Natürlich bin ich, wie viele andere auch, für die Untersuchung des Leichnams König Ludwigs mittels Virtopsie, bei der der Leichnam unversehrt bleibt, wie in dem Buch "Der Tod am Starnberger See" beschrieben und abgebildet.

Den Herren Glowasz und Beyhl wünsche ich weiterhin alles Gute."

Matthias Thalmair

von der

"Wittelsbacher Fürstengruppe zu Füssen"

"Unsere "Wittelsbacher Fürstengruppe zu Füssen" bedankt sich sehr herzlich für die Einladung, beim Vortrag von Peter Glowasz am 12. Juni 2009 aufzutreten.

In historischen Gewändern stellen wir ja die Herzogfamilien der bayerischen Wittelsbacher dar und bezeichnen uns selbst als "Die Vorfahren König Ludwigs II."

Deshalb waren die Ausführungen beim Vortrag von Peter Glowasz zum Tod Ludwigs II. am Starnberger See sehr interessant für unsere Gruppe.

Bewunderungswert ist das umfangreiche Wissen von Peter Glowasz, das er sich in jahrzehntelangen Forschungsarbeiten angeeignet hat. In großer Auaführlichkeit wurde die Person des Königs im ersten Vortragsteil genau charakterisiert. Nach einer Pause, in der Nicole Ciroth Lieder aus dem Ludwig II.-Musical vortrug, folgte dann der Hauptteil des Abends mit den Indizienbeweisen und den Aussagen von Zeitzeugen, dass Ludwig II. auf der Flucht erschossen worden sei. Der beim Vortrag anwesende Sekundärzeuge Fritz Beyhl wurde vom Referenten befragt und konnte mit seinen Hinweisen die These erhärten: der König Ludwig II. sei kein Mörder und Selbstmörder gewesen, denn an seinen Kleidern habe man zwei Einschusslöcher gesehen.

Am Schluss des Vortrags konnten wir vom Autor Peter Glowasz das Buch "Der Tod am Starnberger See" erwerben. so dass wir auch die Möglichkeit haben, das im Vortrag Gehörte genau nachzulesen und zu vertiefen.

Vielen Dank für den informativen, aber auch den künstlerisch gestalteten Teil dieses rundum gelungenen Abends."



Monika Ertl:

"Gratulation zu dem informativen Vortrag von Peter Glowasz in Eisenberg.

Schon seit über 20 Jahren kämpft Peter Glowasz für die Wahrheit. Auch ein großes Kompliment für Fritz Beyhl, der im Interview am 12. Juni 2009 in Eisenberg erklärte, daß sein Vater Zeuge war wie das königliche Hemd des Königs mit zwei Einschußlöchern im Schloß Nymphenburg verbrannt wurde. Also ein klarer Beweis für den Mord an König Ludwig II. von Bayern!

Mein persönlicher Eindruck ist, daß Herr Peter Glowasz einer der wenigen wahren Königstreuen ist, dem es um die Wahrheit geht - und dieser auch nicht aufgibt. Peter Glowasz hat sehr gut recherchiert - und wahre Königstreue sollten unbedingt sein Buch lesen."


Copyright@ Juni 2007 by Peter Glowasz Verlag, Berlin



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